Jugendverbandsarbeit

Offenheit, Dynamik und Experimentierfreude: So lässt sich zeitgemäße Jugendverbandsarbeit charakterisieren. Sie ist vielfältig und kreativ. Von der Jugendfreizeit über Mp3-Workshops und Rhetorikseminaren bis zur Ausbildung von Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern – Jugendverbände greifen in ihren Angeboten aktuelle Interessen von Kindern und Jugendlichen auf und bieten gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten zum (Selbst-)Lernen.

Jugendverbandsarbeit basiert auf Freiwilligkeit, Selbstorganisation und ehrenamtlichem Engagement. Sie wird von Bund, Ländern und Gemeinden auf der Basis des § 12 SGB VIII gefördert (Subsidiaritätsprinzip).

Die Arbeitsgruppe Jugendförderung im Amt für Jugendhilfe und Schule ist Beratungs- und Kontaktstelle für die Akteurinnen und Akteure der Jugendverbandsarbeit

Jugendleitercard (Juleica)

Die Jugendförderung unterstützt ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erlangung der Jugendleitercard (Juleica).

Die Jugendleiter/in-Card ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualitätsnachweis der Inhaber/innen. Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. 

Die Jugendleiter/in-Card kann unter www.juleica.de beantragt werden. Für weitere Fragen zur Jugendleiter/in-Card stehen wir gerne zur Verfügung.

Arbeitsgemeinschaft steuert Jugendverbandsarbeit in Witten

Das Amt für Jugendhilfe und Schule teilt mit, dass ein „Steuerungsgremium Jugendverbandsarbeit“ gegründet und in der  letzten Sitzung des Jugendhilfe- und Schulausschusses als Arbeitsgemeinschaft nach §78 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes anerkannt wurde.

In dieser Arbeitsgemeinschaft sollen neben dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe - hier das Amt für Jugendhilfe und Schule - die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe und die Träger geförderter Maßnahmen vertreten sein. „Die Arbeitsgemeinschaft möchte darauf hinwirken, dass die geplanten Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden und sich gegenseitig ergänzen“, erklärt Michael Lüning, Abteilungsleiter Jugendförderung im Amt für Jugendhilfe und Schule. Er freue sich auf einen Neustart und die damit verbundene Intensivierung der Jugendverbandsarbeit in Witten insgesamt.

So wird das Steuerungsgremium die Richtlinien für die Verbandsarbeit überarbeiten, eine neue Darstellung der vielfältigen Angebote der Wittener Jugendverbände entwickeln und neue Impulse setzen. „Das Antragsverfahren wurde im Hinblick auf den Bewilligungszeitraum auf Wunsch der Jugendverbände bereits angepasst, da insbesondere die Anbieter von Ferienaktivitäten mit einer Bewilligung vor den Sommerferien besser planen können“, so Lüning. Die im letzten Jahr geförderten Jugendverbände seien alle angeschrieben worden. „Es besteht noch bis zum 31. März die Möglichkeit, einen Antrag auf Förderung von beispielsweise Gruppenleiterschulungen, Ferienfreizeiten, Bildungsveranstaltungen oder allgemeiner Jugendarbeit zu stellen", so Dieter Mattick, im Amt für Jugendhilfe und Schule zuständig für die Bewilligung der Fördermittel.

Fragen beantwortet Michael Lüning unter Tel. 02302 581-5190

 

weitere Informationen finden sie auch auf http://www.witten.de

Ansprechpartner: