“Erodere”: Jugendkunstclub im Märkischen Museum

Im Jugendkunstclub setzen sich Jugendliche ab 14 Jahren am kommenden Samstag, 10. Juli 2010, jugendgerecht mit den künstlerischen Arbeiten der aktuellen Ausstellung „Erodere“ auseinander, die seit dem 3. Juli und noch bis zum 28. August in der Husemannstraße 12 zu sehen ist. Der Künstler Gregor Russ wird vor Ort sein und gewährt nach dem obligatorischen Frühstück allen Teilnehmern einen Einblick in seine Arbeit. Geleitet wird der Jugendkunstclub, der von 12 bis 16 Uhr stattfindet, von der freischaffenden Künstlerin Sabine Gorski. Die Teilnahme kostet drei Euro. Alle Jugendlichen, die sich für Gegenwartskunst interessieren sind herzlich eingeladen. Ziel ist es, Interesse an moderner Kunst zu entwickeln – ganz unabhängig von künstlerischer Begabung.

Der Jugendkunstclub ist im Rahmen einer Kooperation der Koordinationsstelle für Jugendkulturarbeit und des Kulturforums/Märkischen Museums ins Leben gerufen worden.

Die Ausstellung „Erodere“ bezieht sich thematisch auf verschiedene Formen der Erosion. Der Bezug zur „Abtragung“ und Veränderung des Ruhrgebietes durch die Industrialisierung wird hier als Metapher für psychologische Prozesse verstanden. Was passiert, wenn eine Struktur zusammenbricht? Welche Veränderungen werden dadurch nötig und sichtbar? In verschiedenen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Malerei, Video und Installation werden individuelle Ideen zum Thema aufgegriffen.


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Veröffentlicht von je am Mittwoch, 7. Juli 2010, um 15:15 Uhr.
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