WERK°STADT übernimmt Trägerschaft für neues Jugendcafé

Vertrag ist unterzeichnet – Öffnung nach den Sommerferien

Eine gute Nachricht für die Wittener Jugendlichen: Das Jugend- und Kulturzentrum WERK°STADT übernimmt die Trägerschaft für das neue Jugendcafe “Treff.”. Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Volker Hassenpflug haben den Vertrag am 7. Juli um 13 Uhr im Treff. an der Mannesmannstraße unterzeichnet. Damit steht der planmäßigen Öffnung Ende August nichts mehr im Wege. “Ein Grund zur Freude, denn ein zentraler Jugendtreff in der Innenstadt wird schon seit vielen Jahren vermisst und stand von Anfang an ganz oben auf der Wunschliste des Kinder- und Jugendparlamentes”, so auch der Wittener Kinder- und Jugendbeauftragte Gerd Kinski.

Untergebracht wird der Treff. in der ehemaligen Elektrowerkstatt des Amtes für Gebäudemanagement – ein Flachbau, der sich direkt neben dem Jugend- und Kulturzentrum auf dem ehemaligen Mannesmanngelände befindet. Der jetzige Eigentümer, die SchöWo Wohnbau GmbH, hat die Räumlichkeiten inzwischen umgebaut und der Stadt übergeben. Mitte Juni ist bereits das Kinder- und Jugendbüro des Amtes für Jugendhilfe und Schule im neuen Gebäude eingezogen.

Das Konzept für das neue Jugendcafe sowie das Famous in Annen und das neue Jugendzentrum in Heven, für dass es bislang außer dem Arbeitstitel „Café Kachel“ noch keinen Namen gibt, wurde gemeinsam mit Wittener Jugendlichen entwickelt. Grundlage dafür waren diverse Workshops, bei denen die Bedürfnisse jungen Leute ermittelt wurden. „Dabei ist herausgekommen, dass der Schwerpunkt ganz klar auf Unter­haltung, Spiel und Spaß liegen soll, Info- und Beratungsangebote werden eher im Bereich der Schule erwartet“, erklärt Kinski. Attraktiv seien Kicker, Dart, Billard, Playsta­tion und Internet. Konzerte, Parties, Kurse, Projekte und spezielle AG’s sollen das Angebot abrunden. „Pädagogisiert“ werden wollen die Jugendlichen in ihrer Freizeit lieber nicht.

Ganz wichtig sind den Jugendlichen lange Öffnungszeiten am Wochenende. Der Treff. wird deshalb am Freitag und Samstag erst um 24 Uhr schließen, unter der Woche um 22 Uhr.

Auch die Preise sind für Jugendliche immer ein Thema. Damit sich möglichst viele den Besuch leisten können, sollen Getränke und Snacks zu moderaten Preisen angeboten werden. Diese müssen allerdings die Kosten decken, deshalb werden sie wohl über dem sonst in Jugendeinrichtungen üblichen Niveau liegen. „Solange die Einrichtung den Vorstellungen der Jugendlichen entspricht, werden sie das gern akzeptieren“, meint Gerd Kinski.

(hs/jk – 07/07/09)


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Veröffentlicht von je am Donnerstag, 9. Juli 2009, um 12:55 Uhr.
Kategorien: News